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THEMENABEND MIT FRAU DR. ALICE WEIDEL

KV-KARLSRUHE - 05.10.2016

Der Islam in Europa – Großmoschee in Karlsruhe- ein Themenabend der Alternative für Deutschland –

Der Kreisverband der Alternative für Deutschland freut sich über einen gelungenden Themenabend, zu welchem wir Frau Dr. Alice Weidel, Bundesvorsitzende der AfD, zu einem Vortrag gewinnen konnten.

Der Karl-Benz-Saal der Europahalle war mit über 180 interessierten Bürgern bis auf den allerletzten Platz besetzt, was die Bedeutung des Themas für die Einwohner Karlsruhes deutlich macht , so Marc Bernhard, Stadtrat der AfD, in seiner Einführungsansprache.

Frau Dr. Weidel ist es im Folgenden gelungen, in einem kurzweiligen und interessanten Abriss über Ursprünge, Ausbreitung und  die gegenwärtige Entwicklung des Islam in Europa zu referieren. Frau Dr. Weidel versäumte auch nicht, auf die Gefahren hinzuweisen, welche von einer zunehmenden Islamisierung Deutschlands und Europas ausgehen. Es gilt, der Bildung von muslimischen Parallelgesellschaften, der Missbilligung unserer Rechtsordnung durch Praktizierung des  sogenannten „Scharia-Rechts“, religiösem Fanatismus und letztendlich auch dem sich daraus ergebenden Terrorismus entschieden entgegen zu  treten. Frau Dr. Weidel verdeutlichte, daß die AfD als einzige Partei für diese Ziele mit aller Konsequenz einsteht, was durch lebhaften Beifall der Zuhörerschaft bestätigt wurde.

Eine Kurzzusammenfassung des Vortrags finden Sie unter https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/kein-zurueckweichen/

Im Anschluss führte Stadtrat Dr. Schmidt zur Überleitung in die Fragerunde aus, daß die Thematik mehr denn je auch regionalen Bezug hat, was die aktuelle Pressemitteilung der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (kurz DITIB) belegt.
Danach hält diese an den Plänen für den Bau einer repräsentativen Großmoschee in exponierter Lage im Stadtgebiet trotz massiver Bedenken und Bürgerprotesten unvermindert fest. Demnächst sollen zielführende Gespräche mit Herrn Oberbürgermeister Dr. Mentrup (SPD) geführt werden, der den Bau einer solchen Moschee zusammen mit seiner Partei bekanntlich unterstützt (Quelle : SWR vom 04.10.2016 13.14 Uhr).

Wir hingegen lehnen den Bau einer Großmoschee durch die DITIB entschieden ab ! Und dies aus guten Gründen :

Bei dem Vorhaben geht es nicht um die verfassungsrechtlich garantierte Religionsfreiheit, denn in Karlsruhe gibt es bekanntlich bereits neun Moscheen, davon eine DITIB-Moschee. Hier geht es vielmehr um die Errichtung eines überregional agierenden DITIB-
Zentrums mitten in unserer Stadt. Die Organisation DITIB wird durch die türkische Regierung kontrolliert und finanziert. Der Bau einer solchen Großmoschee stellt damit auch und vor allem eine Machtdemonstration des Erdogan-Regimes auf einem fremden Staatsgebiet dar und ist daher von allen demokratischen Kräften auch als eine Verletzung der Hoheitsrechte der Bundesrepublik Deutschland abzulehnen.

Angesichts der menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Vorgänge in der Türkei halten wir es zum gegenwärtigen Zeitpunkt für völlig ausgeschlossen, dass ein mit der türkischen Religionsbehörde personell und organisatorisch verwobender Verein hier in
Karlsruhe eine Großmoschee errichtet.

Es widerspricht unserer Tradition von Aufklärung und Demokratie, zuzulassen, daß hier unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit ein Machtsymbol der türkischen Präsidialdiktatur errichtet werden soll. Zur Erinnerung : Wir haben es derzeit mit einem Land  zu tun, dessen pseudodemokratisches Regime z.B. Kinder mittels Comics dazu animiert, Märtyrer – also Selbstmordattentäter im Namen des Islam – zu werden und die DITIB dazu benutzt, diese Hetzpropaganda in Deutschland weiterzuverbreiten.

Da sich DITIB ausdrücklich weigert, sich von solchen Inhalten zu distanzieren und diese im Gegenteil noch weiter in Umlauf bringt, fordern wir als Kreisverband der Alternative für Deutschland die Stadt Karlsruhe auf, dem Beispiel der SPD-geführten Landesregierung in  Nordrhein-Westfalen zu folgen und umgehend jede weitere Zusammenarbeit mit DITIB zu beenden.

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