AfD BW | Kreisverband Karlsruhe Stadt

Erster Themenabend "Bildung am Abgrund?" im neuen Jahr sehr gut besucht! Mit Videos

Der Kreisverband der AfD durfte am vergangenen Mittwoch die für das Jahr 2017 geplante Vortragsreihe mit einem Themenabend zur Bildungspolitik in Baden-Württemberg eröffnen und dazu eine große Zahl interessierter Bürger in der Badnerlandhalle Neureut willkommen heißen.


 


Dr. Paul Schmidt, Kreissprecher und Stadtrat, begrüßte die Zuhörerschaft und führte eingangs aus, daß die Bildungspolitik stets auch die städtischen Gremien beschäftigt. Er betonte, daß sich die AfD-Gemeinderatsgruppe beispielsweise seit jeher und besonders im vergangenen Jahr für den Erhalt der Karlsruher Schülerhorte eingesetzt hat. Diese sind aufgrund ihrer Unverbindlichkeit und der damit einhergehenden Möglichkeit, Schülern wie Eltern eine flexible Freizeitgestaltung zu gewährleisten aus Sicht der AfD das geeignete Mittel, den Bedürfnissen aller am ehesten gerecht zu werden. Gerade Vereinsleben und Ehrenamt profitieren von dieser Betreuungsform. Die AfD wendet sich strikt gegen eine weitere Verwaltung und staatlich kontrollierte Verschulung der Kindheit. Ein weiterer Ausbau der verpflichtenden, von der rot-grünen Ratsmehrheit favorisierten Ganztagesgrundschule wird deswegen abgelehnt, da diese – entgegen den offiziellen Verlautbarungen – auch von der Elternschaft nicht gewünscht ist. So hat eine entsprechende Umfrage ergeben, daß sich nur 31,6 % der Karlsruher Eltern Ganztagesgrundschulen wünschen, 61 % hingegen andere Lösungen bevorzugen.



Im Anschluss daran richtete Marc Bernhard, Bundestagskandidat der AfD im Stadtkreis Karlsruhe ein Grußwort an die Zuhörer und erläuterte dabei kurz das bundespolitische Tagesgeschehen. Als überaus erfreulich stellte der aussichtsreiche Listenkandidat fest, daß die AfD und ihre Positionen auch in Berlin bereits Wirkung zeigen. So tragen sämtliche Vorschläge, die von den im Bundestag vertretenen Parteien leider erst anlässlich des barbarischen Anschlags des als Flüchtling getarnten Terroristen und Schwerkriminellen Amri zur Verbesserung der Sicherheitslage und Migrationspolitik gemacht werden, unverkennbar die Handschrift der AfD. Insbesondere das hierzu von dem baden-württembergischen Innenminister Strobl (CDU) vorgelegte Positionspapier ist nichts anderes als ein billiges Plagiat zum Teil schon veralteter AfD-Forderungen. Weswegen sich der Minister zum Abschreiben auch noch widerrechtlich seines Ministeriums bemühen musste, entzieht sich Bernhards Verständnis : „In der Schule würde dieser Täuschungsversuch mit der Note „ungenügend“ bewertet!“ Mit diesem erheiternden Hinweis übergab Marc Bernhard das Wort an den Abgeordneten und bildungspolitischen Sprecher der Landtagsfraktion, Dr. Rainer Balzer.



In einem unterhaltsamen und kurzweiligen Streifzug durch die grün-rote bzw. grün-schwarze Bildungspolitik zeichnete Dr. Rainer Balzer ein düsteres Bild über die bedauernswerten Zustände in diesem Kernbereich der Landespolitik. So bestätigte die IQB-Studie bereits Ende letzten Jahres die von der AfD schon länger befürchtete Entwicklung: Das Lernniveau in Baden-Württemberg befindet sich im Sturzflug! Die ideologisch gefärbte grün-schwarz-rote Bildungspolitik der letzten Jahre behandelte mit ihren Bildungsexperimenten die Schüler unseres Landes wie Versuchskaninchen. Anstatt Kernkompetenzen zu fördern, wurde die Inkompetenz fokusiert. Balzer benannte auch die tiefer liegenden Ursachen dieser Misere und verwies auf einen seit Jahren betriebenen und unter Grün-Rot forcierten ideologischen Umbau der Schulen. Die Schulversuche und Strukturdebatten der vergangenen Jahre waren nämlich keineswegs Selbstzweck, sondern sie dienten dem Ziel, die gute Tradition unserer Bildungsinstitutionen, insbesondere des Gymnasiums und der Realschule in Frage zu stellen, zu schwächen und letztendlich zu zerstören: „Den regierenden Bildungsklempnern sind Frühsexualisierung, Gender- und Inklusionswahn wichtiger als fundierte Englischkenntnisse sowie Lese- und Schreibkompetenzen! Gerade ein wirtschaftsstarkes Land wie Baden-Württemberg braucht qualifizierten Nachwuchs. Den bekommen wir nur in einem gegliederten Schulsystem, das die Begabungen und Stärken von Schülern erkennt und fördert. Wir brauchen Bildungsvielfalt statt der von oben verordneten Bildungseinfalt!“



Hierzu gehört nach Ansicht von Dr. Balzer in erster Linie die rasche Rückkehr zum Leistungsprinzip an unseren Schulen. Dies sei aber mit einer verpflichtenden Ganztagesschule nicht zu erreichen: „Denn Lernen geschieht nicht nur in der Schule. Alles, was in der Schule angeboten wird, reicht nicht im Entferntesten an den Leistungsstandart heran, den der junge Mensch in privater Initiative und aus freiem Willen entwickelt“, ist sich Experte Dr. Balzer sicher. Deswegen fordert die AfD, auch auf Landesebene den Ausbau der Ganztagsschule sofort zu beenden und stattdessen die Halbtagsschulen mit freiwilliger Nachmittagsbetreuung zu fördern.


Quelle: BNN 25.01.2017


Dr. Balzer wies zur Freude der Zuhörer darauf hin, daß die AfD auch in bildungspolitischer Hinsicht bereits wirke. So forderte Kultusministerin Eisenmann (CDU) in einem Brief an die Lehrerkollegien aller Grundschulen bereits eine Kurskorrektur im Bezug auf das hochumstrittene „Schreiben nach Gehör“, wovon sich auch 85 % der Wissenschaftler distanzieren. Fehler, welche den Schülern bei dieser Methode unterlaufen, werden künftig auch als solche gewertet.
 
Als weiteren Lichtblick und letztendlich Erfolg der AfD pries Dr. Balzer die Wiedereinführung der Grundschulempfehlung ab kommendem Schuljahr. Diese sei allerdings nicht - wie von der AfD gewünscht - verbindlich. Die Entscheidung über die richtige Schulform treffen weiterhin nicht die Lehrer, sondern die Eltern.
Allerdings, so Balzer, seien diese zarten Ansätze bildungspolitischer Vernunft durch drastische Stellenkürzungen bedroht, welche der Staatshaushaltsplan 2017 für den Kultusbereich vorsieht. Durch Stellenwegfall oder Stellenübertragung zugunsten von Gemeinschaftsschulen und Sonderpädagogischen Beratungszentren verlieren Grund-, Haupt- und Werkrealschulen 579 Lehrer, Realschulen 1049 Stellen, Gymnasien 589 Stellen und sogar berufliche Schulen 51 Lehrerstellen. Auch sollen 2650 Referendarstellen, also Ausbildungsplätze für junge Lehrer, abgebaut werden. Eine unvertretbare Situation, wenn hochwertiger Fachunterricht erhalten und die Schüler zur Studierfähigkeit geführt werden sollen!
Durch Inklusion und Integration von Migranten kommen neue Anforderungen auf die Lehrer zu. Eine Erhöhung des Klassenteilers in dieser Situation ist falsch. Eine Inklusion ohne genügend ausgebildete Inklusionslehrer führt jedoch zu schweren Missverständnissen, unter denen dann alle leiden. Die AfD fordert daher, die beabsichtigten Kürzungen sofort rückgängig zu machen und von der Inklusion zum Wohle der betroffenen Kinder Abstand zu nehmen.


Im Anschluss an den vielbeachteten Vortrag bot sich den Teilnehmern noch die Gelegenheit, Fragen an Herrn Dr. Balzer zu richten, von welcher auch reichlich Gebrauch gemacht wurde.


Aus sämtlichen Redebeiträgen ergab sich die inständige Hoffnung der Bürger, daß es der AfD im September dieses Jahres gelingen möge, einen einschneidenden Politikwechsel herbeizuführen, der es ermöglicht, die drängenden Probleme Deutschlands mit aller Konsequenz endlich anzugehen.
Deshalb gilt :  Aus Liebe zu Deutschland – Jetzt AfD !


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