AfD BW | Kreisverband Karlsruhe Stadt

Zahlen zum Stadionwall sind unzuverlässig - Stadt verweigert Antwort, obwohl ihr die Fakten vorliegen

Pressemitteilung der Gemeinderatsgruppe der AfD Karlsruhe vom 18.Juli 2018
 
AfD-Gemeinderatsgruppe: Zahlen zum Stadionwall sind unzuverlässig
 
Stadt verweigert Antwort, obwohl ihr die Fakten vorliegen
 
Geht alles mit rechten Dingen zu beim Bau des neuen Wildpark-Stadions?
 
Schon die Zahlen und Daten zur Umgestaltung der Wälle im Karlsruher Wildpark, die das Fundament für die neue Arena bilden werden, laden dazu ein, dass man sich Sorgen machen muss. Die AfD-Gemeinderatsgruppe stellte hierzu schon vor geraumer Zeit eine Anfrage – die von der Stadt einfach nicht beantwortet wurde. Und dass, obwohl die Zahlen und Fakten bereits seit Wochen vorlagen, wie sich im Nachhinein herausstellt. Die AfD-Gemeinderatsgruppe hat unter diesen Umständen dem Antrag auf der Gemeinderatsitzung vom 17. Juli 2018 nicht zugestimmt.
 
Nach Angaben der Stadt hat der Wall ein Volumen von 100.000 m³. Das ist eine sehr glatte Zahl, die nicht gerade für eine genaue Mengen-Ermittlung spricht. 80% der Wallmaterialien sollen wiedereingebaut werden. Die Fläche des Stadioninnenraums beträgt 19.700 m², der des neuen Stadions zwischen 10.600 und 11.500 m², sagt die Stadt. Dies bedeutet, dass der Umfang der Stadionwälle entsprechend deutlich geringer wird.
80% der Wallmaterialien passen eigentlich nur dann unter das neue Stadion, wenn die neuen Wälle entweder höher oder breiter als die alten Wälle oder eine Kombination aus beidem sind.
 
Die Frage, die sich hiernach stellt ist, ob es in den Ausschreibungen für das Stadion die Vorgabe gibt, dass 80.000 m³ aufbereitete Wallmaterialien wiedereinzubauen sind - sonst stimmt nämlich die ganze Rechnung nicht.
 
Die Angebotssumme liegt bei rund 4,8 Mio. Euro. Das beschlossene Budget liegt bei 9 Mio. Euro. Nach der beruflichen Erfahrung von Bauexperten sind bei solchen Erdbaumaßnahmen Abweichungen der Schlussrechnungen von der Angebotssumme um +50% durchaus üblich. Dass am Ende das Ganze doppelt so teuer wie in der Angebotssumme wird und das Budget nicht ausreicht, ist nur vorstellbar, wenn die Mengen viel höher als kalkuliert sind und gleichzeitig auch wesentlich höher belastetes und teurer zu entsorgendes Material anfällt. Plant die Stadt schon jetzt damit, dass die Umgestaltung der Stadionwälle ganz anders läuft, als den Bürgern versprochen?

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