AfD BW | Kreisverband Karlsruhe Stadt

Was will ein Zentralrat der Juden in Deutschland ohne Juden?

Offener Brief zur aktuellen Debatte.


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreunde und Sympathisanten,


das Grundgesetz Art. 4 lautet: „Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.“


Doch wie sieht die Realität aus? Die Synagogen und jüdische Einrichtungen brauchen im heutigen Deutschland Polizeischutz. Security gehört zur Standardausstattung. Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung, sowie der Zentralrat der Juden in Deutschlandverweisen auf ein persönliches Sicherheitsrisiko durch das Tragen jüdischer Religionssymbole in der Öffentlichkeit. Die Zustände sind unerträglich und eines freien demokratischen Landes wie Deutschland unwürdig.


Schon wieder müssen wir deutsche Juden uns verstecken und morgen vielleicht unsere Koffer packen, weil unser Deutschland weder die ungestörte Religionsausübung noch die Sicherheit für uns gewährleistet.


Was will ein „Zentralrat der Juden“ in Deutschland ohne Juden? Inzwischen werden viele Juden, beispielsweise die in der AfD, von ihm nicht mehr repräsentiert und vertreten. Junge Juden verlassen Deutschland und der demographische Wandel zehrt an der Basis. Von einem Mitglieder- und Vertrauensschwund ist die Rede. Wie wird wohl das jüdische Leben in Deutschland und #Europa in 30 Jahren aussehen? Wird es dieses überhaupt noch geben? Der Zentralrat hat keine Antworten darauf. 


Der Kampf gegen #Antisemitismus ist zwar in aller Munde, wird aber nicht ernsthaft geführt. Es fehlen Konzepte, Ideen und vor allem ein starker Wille und Mut, Probleme beim Namen nennen zu wollen. Auf den zunehmenden muslimischen Antisemitismus reagiert der Zentralrat der Juden mit dem verzagten Aufruf dazu, „miteinander zu reden“. Sinnlose Symbolpolitik der Regierungsverantwortlichen, emotionslos inszeniert, um die Daseinsberechtigung der Antisemitismusbeauftragten zu bekräftigen. Und da diese im eigentlichen Kampf gegen Antisemitismus versagen oder ihn offensichtlich gar nicht erst führen wollen, wird deren Aufgabenbereich kurzerhand erweitert, um gegen die politische Konkurrenz, die AfD, zu hetzen.


Die antisemitischen Al-Quds-Märsche in Berlin finden unter der kritischen Aufsicht unserer Antisemitismusbeauftragten weiterhin jährlich statt. Ein Verbot ist nicht in Sicht.


Die AfD hingegen kämpft politisch unermüdlich für jüdische Interessen. Forderungen nach #BDS- und #Hisbollah-Verbot sind im großen Maße ihr zu verdanken. 


Die AfD hat im ersten Schritt den Antisemitismus-Diskurs in Deutschland erweitert und um zwei wichtige Themen ergänzt: den neuen muslimischen und den alten linken Antisemitismus. Beide grassieren in Deutschland und Europa und bedrohen das jüdische Leben in einem noch nie dagewesenen Ausmaß.


Ich befürchte, dass wir auf den Tag, an dem Synagogen und jüdischen Einrichtungen in Deutschland wieder frei und ohne Sicherheitszäune zugänglich sein könnten, noch sehr lange warten müssen. Und daran werden unsere Antisemitismusbeauftragten, die in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden sprießen, wenig ändern.


Mit herzlichen Grüßen.


Ihre Vera Kosova 
(Bundesvorsitzende der JAfD e.V.)


Weitere Beiträge

Enteignete Erinnerung

12.11.2019
Wer als Deutscher sein Land liebt und über ein Mindestmaß an ästhetischem Empfinden und Sinn für das Angemessene verfügt, der muß notgedrungen leiden an nationalen Feier- und Freudentagen und historischen Jubiläen wie diesem, dem dreißigsten Jahrestag des Falls der Berliner Mauer und damit auch des kommunistischen (...)

Anhänger des Populismus: Woher ihre Motivation kommt

11.11.2019
Der Bürger bezahlt Steuern, und er bekommt vom Staat etwas dafür: Sicherheit, Vorsorge, Schutz von Freiheit und Leben. Wenn er plötzlich sieht, dass er nur noch zahlt, ohne dafür das Versprochene zu erhalten, beginnt er an den Institutionen zu zweifeln. Der Wähler in Europa ist ein undankbares Geschöpf. Nie war der (...)

HELFEN SIE MIT, UNSER GRUNDGESETZ ZU SCHÜTZEN

11.11.2019
DAS GRUNDGESETZ IST FÜR ALLE DA Das Grundgesetz ist die beste Verfassung, die wir Deutschen je hatten. Es war der Grundstein für Westdeutschlands Aufstieg nach dem Kriege. Es ermöglichte die Wiedervereinigung nach der friedlichen Revolution im Osten unseres Vaterlandes. Es schützt jeden Deutschen – Linke und Rechte, Soziale (...)

Kohle- und Kernkraftwerke gleichzeitig abschalten

08.11.2019
Das obige Ziel verfolgten im Karlsruher Gemeinderat offensichtlich nicht nur die Grünen, sondern auch die KAL, Die Partei, die Linke und die SPD, wohl wissend, dass das gar nicht geht. Diese Parteien hatten gemeinsam Mitte Juli die Ausrufung des Karlsruher Klimanotstands durchgesetzt. Wir nahmen sie beim Wort und beantragten in der September-Sitzung, (...)

Energiewende: Gau im Illusions-Reaktor

30.10.2019
Die Energiewende ist ein politischer GAU, der Größte Anzunehmende Unsinn der Nachkriegsgeschichte. Und jetzt gießt die deutsche Regierung diesen GAU in Gesetzesform, genannt „Klimapaket“. Der Verstoß gegen die Gesetze der Physik und Ökonomie wird in Deutschland Gesetz. Liebe Politiker, Ihr habt die Energiewende (...)

Baugenehmigung für DiTiB-Moschee mangelhaft - Verzicht auf Kuppel und Minarett gefordert

13.10.2019
Karlsruher AfD: "Da hat die Verwaltung beide Augen zugedrückt!" - Baugenehmigung für DiTiB-Moschee mangelhaft - Verzicht auf Kuppel und Minarett gefordert AfD-Kreisverbandsvorstand und -Gemeinderatsfraktion sehen die Baugenehmigung der Karlsruher Stadtverwaltung für die neue Zentralmoschee der türkischen DITIB in der Oststadt (...)

Attentat in Halle - Pressekonferenz - Fragen an AfD

12.10.2019
+++Marc Bernhard äußert sich zu dem Attentat in Halle+++ Bei der Pressekonferenz der AfD-Fraktion des baden-württembergischen Landtages und der AfD Landesgruppe aus dem Bundestag in Stuttgart wurde der Sprecher der Landesgruppe Marc Bernhard zu dem Attentat von Halle befragt. Seine Antwort war klar und deutlich: "Die einzige Partei, (...)

Vortrag von Oliver Schnell – Klimanotstand

11.10.2019
AfD-Stadtrat Oliver Schnell erläutert im Zusammenhang mit dem in Karlsruhe ausgerufenen Klimanotstand einen wichtigen Antrag, den die Fraktion demnächst stellen wird: Zu allen Zielen, die auf Schiene oder Straße in bis zu 12 Stunden zu erreichen sind, sollen Gemeinderatsmitglieder und städtischen Angestellten auf Dienstreisen (...)

Stimmen aus dem Gemeinderat: AfD: Fridays for Future – zurück in die Schule

11.10.2019
Die schönste Zeit des Jahres ist vorüber. Eine ganze Schülergeneration war zum Teil auch in den Sommerferien aktiv, um für eine Änderung in der Klimapolitik zu demonstrieren.  Um es vorweg zu sagen: es ist gut, wenn sich junge Menschen wieder mit Politik beschäftigen, aber es ist nicht gut, wenn dies undifferenziert (...)

Ellen Fenrich berichtet von ihrer politischen Arbeit

11.10.2019
AfD-Gemeinderätin Ellen Fenrich berichtete von ihrer Arbeit in den verschiedenen Ausschüssen und machte sich für eine politische Streitkultur stark: „Ich will mit dem Bürger und dem politischen Gegner ins Gespräch (...)

Klimanotstand in Karlsruhe – Vortrag von Dr. Schmidt

10.10.2019
Der erste Themenabend der neuen Karlsruher AfD-Gemeinderatsfraktion war ein voller Erfolg. Bis auf den letzten Platz war die Rheinstube der Badnerlandhalle besetzt. Viele interessierte Bürger – auch solche, die sich kritisch mit der „Alternative für Deutschland“ auseinandersetzen – fanden den Weg nach Karlsruhe-Neureut, um (...)

Die GEZ – Kampagne

10.10.2019
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde, die alte Kamelle „Gebühreneinzugszentrale“ - genannt GEZ - war eine Einrichtung der öffentlich-rechtlichen Medien, die 1973 gegründet wurde – vorher kassierte der Postbote immer zu Anfang des Monats einen Rundfunkbeitrag. Jeder Einwohner, der einen Fernseher oder (...)