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Öko-Terroristen greifen Landwirte an


Die wahren Giftspritzer sitzen nicht auf Traktoren, sondern in manchen Redaktionen!
 
Thomas Palka MdL hat sich als Mitglied im Ausschuss für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz besorgt über die Häufung von Straftaten sogenannter "Naturschützer" gegen Landwirte gezeigt. Als Ursache dafür macht er ein zunehmend verzerrtes Meinungsbild über Landwirte in Teilen der Öffentlichkeit aus. Hierfür seien auch die Medien verantwortlich, die bei landwirtschaftlichen Themen oftmals nicht objektiv berichten, sondern einseitige Meinungsmache gegen Landwirte betreiben würden.
 
Als jüngstes Beispiel für die zunehmende Aggressivität gegen Landwirte führt der Parlamentarier die "Spritz-Attacke" auf eine Winzerin in der Nähe von Heidelberg an. Medienberichten zufolge war die junge Auszubildende eines Weinbaubetriebs gerade dabei, in einem Wingert bei Dossenheim junge Rebstöcke an Rankhilfen zu befestigen, als sie unvermittelt von einem Unbekannten als "Spritzschlampe, die die Umwelt vergiftet" beleidigt wurde. Später wurde sie von ihm sogar noch mit den Worten "So fühlen sich Pflanzen, wenn Sie sie vergiften" mit einer Flüssigkeit aus einer Zerstäuberflasche direkt in das Gesicht gespritzt. Auch wenn sich glücklicherweise herausstellte, dass es sich bei der Flüssigkeit nur um Wasser gehandelt hatte, musste die verängstigte junge Frau im ersten Moment doch befürchten, dass er ihr Gift ins Gesicht gespritzt haben könnte."
 
Dazu Thomas Palka: "Ich finde das unfassbar. Wie verblendet und voller Hass muss man eigentlich sein, dass man sich als selbsternannter - womöglich grüner - Umweltschützer dazu versteigt, Mitmenschen tätlich anzugreifen?" Man könne den Fall aber, so der Abgeordnete, leider nicht als "Einzeltat eines Spinners" abtun. Denn es sei festzustellen, dass sich solche ideologisch motivierten Straftaten gegen Landwirte in jüngster Zeit häufen würden. "Wir hatten zum Beispiel schon Sabotage-Aktionen in Maisfeldern. Da haben solche Gesinnungstäter Nägel und Metallteile in Maiskolben gesteckt. Als der Landwirt dann mit dem Häcksler angefahren kam, flogen die Metallsplitter wie Geschosse durch die Luft. Das hätte für den Landwirt oder für unbeteiligte Spaziergänger auch tödlich ausgehen können." Thomas Palka führt ein weiteres Beispiel an: "Auch vor Brandstiftung schrecken diese Spinner nicht zurück. Kürzlich wurden von Unbekannten drei dieser großen Strohfiguren angezündet, mit denen man das traditionelle Hoffest bewerben wollte. In ihrem blinden Eifer haben diese Leute also sogar riskiert, dass das Feuer auch auf die Wohngebäude oder die Ställe hätte übergreifen können."
 
Bauernfeindliches Stimmungsbild in der Öffentlichkeit
 
Der Abgeordnete sieht als eine Ursache für diese Straftaten das von einigen Medien erzeugte bauernfeindliche Stimmungsbild in der Öffentlichkeit: "Diese einseitige Meinungsmache, in der Landwirte immer nur als Giftspritzer und Insektenkiller dargestellt werden, bildet den Nährboden für solche Taten." Thomas Palka appelliert deshalb an die Redakteure in den Medien: "Ich wünsche mir eine ausgewogenere Berichterstattung, die dem Fernseh- oder Zeitungskonsumenten auch die Zusammenhänge erklärt. Sprecht doch nicht immer von Gift, sondern auch mal von Pflanzenschutz! Ein verantwortungsvoller Pflanzenschutz, wie ihn die weit überwiegende Mehrheit unserer Landwirte betreibt, ist auch aus ökologischer Sicht vertretbar. Und er ist die unverzichtbare Grundlage für eine regionale und damit verbrauchernahe Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Lebensmitteln.
Nicht der grün ideologisierte Städter, sondern der Landwirt ist der wahre Umweltschützer. Der nachhaltige Umgang mit seinem Land und den dazugehörigen Ökosystemen liegt doch in seinem ureigenen Interesse. Die Natur ist schließlich seine Lebensgrundlage. Und die will er mal an seine Kinder vererben."

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