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UN-Bevölkerungsabteilung: Bericht zu „Ersatzmigration“ aus dem Jahr 2000


Auf der Webseite des Online-Portals zur Migrationsgesellschaft: Migration & Bevölkerung konnten wir folgenden recht interessanten Artikel finden, der bereits im Jahr 2000 von der UN veröffentlich wurde:


4. Juli 2000 Ralf Ulrich 


Die Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen hat den Volltext des Berichts „Replacement Migration: Is it a Solution to Declining and Ageing Populations?" im Internet veröffentlicht. über die Ergebnisse dieser Studie wurde bereits nach einer Vorabmeldung vor einigen Monaten in den deutschen Medien ausführlich berichtet. Die Studie definiert „Ersatzmigration" als das Ausmaß von Zuwanderung, welches ein Land brauchen würde, um die Auswirkungen von Bevölkerungsrückgang und Alterung als Folgen geringer Fruchtbarkeit und zunehmender Lebenserwartung zu kompensieren.


Diese Definition charakterisiert bereits deutlich Anliegen, Methode und inhaltliche Grenzen der Studie. Ausgehend von den regelmäßig durch die UN-Bevölkerungsabteilung durchgeführten Bevölkerungsprojektionen stellen die Autoren eingangs fest, dass bei Fortsetzung aktueller Trends alle europäischen Staaten und Japan in den nächsten 50 Jahren einen Bevölkerungsrückgang erleben werden. So wird z.B. für Italien zwischen 1995 und 2050 ein Bevölkerungsrückgang von 28% erwartet. Parallel dazu wird sich die Altersstruktur gravierend verändern. Das Medianalter wird auf eine bisher nicht erreichte Höhe steigen, so wird z.B. im Jahre 2050 jeder zweite Italiener älter als 53 Jahre sein.


Die Studie knüpft an die mit einer solchen demographischen Entwicklung verbundenen Befürchtungen an und unterstellt, dass Zuwanderung die negativen Auswirkungen teilweise kompensieren könne. Diese Annahme selbst wird jedoch kaum kritisch hinterfragt. Das primäre Interesse der Studie liegt in der quantitativen Relation: Wie viele Immigranten wären notwendig, um Bevölkerungsrückgang und Alterung demographisch zu kompensieren? Der Bericht konzentriert sich dabei auf Europa und einige andere Länder mit geringer Fertilität.


Der vorliegende Bericht ist eine anschauliche Erweiterung bestehender Bevölkerungsprojektionen und hat zu Recht Aufmerksamkeit auf die langfristigen Auswirkungen der demographischen Entwicklung gelenkt. Seine Grenze liegt jedoch in der Beschränkung auf den demographischen Aspekt des insgesamt komplexeren Problems Zuwanderung. ähnliche demographische Modellrechnungen sind für Deutschland und andere europäische Staaten in den letzten 15 Jahren wiederholt durchgeführt worden, im wesentlichen mit ähnlichen Resultaten.


In der Diskussion um diese Ergebnisse wurde immer wieder hervorgehoben, dass Zuwanderung nicht einfach als Lösung demographischer und wohlfahrtsstaatlicher Probleme betrachtet werden kann. Unter ungünstigen Umstände könnte Zuwanderung zu einer Verschärfung statt zu einer Entschärfung der Probleme führen, etwa wenn es nicht gelingt, die Zuwanderer in Wirtschaft und Gesellschaft zu integrieren. Letztendlich wird die Arbeitsnachfrage, die Struktur der Immigranten und die auch politisch beeinflussbare Absorptionskapazität der aufnehmenden Länder darüber entscheiden, in welchem Ausmaß Zuwanderung zu einer Lösung der demographischen Problem beitragen kann. Während demographische Projektionen über 50 Jahre kaum kontrovers diskutiert werden, ist es offenbar sehr schwierig, die Entwicklung von Umfang und Struktur der Arbeitsnachfrage auch nur für die nächsten fünf Jahre zu prognostizieren. 


Dokument der UN auf Englisch: http://www.un.org/esa/population/publications/migration/migration.htm​






Lesen Sie auch hierzu folgenden Artikel von der Bundeszentrale Politische Bildunghttp://www.bpb.de/apuz/25964/bevoelkerungsentwicklung-und-migration-in-deutschland?p=all​ in dem wir folgende Textpassage exemplarisch hervorheben möchten:


"Einwanderung bzw. das Zuwanderungsgeschehen charakterisiert die moderne Staatenwelt und muss gesteuert werden. Sie zwingt zur Klarstellung gesellschaftlicher Ziele, mit denen sie in Einklang zu bringen ist, und rührt unweigerlich das nationale Selbstverständnis auf. Zuwanderung ist von gewissen Integrationsforderungen an die Zuzügler nicht zu trennen. Sie müssen in einem wie auch immer gearteten Zuwanderungsgesetz festgelegt werden."


Hier das dazugehörige Dokument als PDF


(Den gesamten Themenkomplex zur Migration - Demographie der Bundeszentrale für politische Bildung finden Sie hier)




Genau dies sind auch die Forderungen der AfD: 


Zuwanderung steuern


Qualifizierte Einwanderung – nach unseren Regeln


Die AfD fordert eine umfassende Erneuerung des gesamten Zu- und Einwanderungsrechts mit dem Ziel einer Steuerung nach unseren Interessen, welche die Zukunft Deutschlands sichert, anstatt sie zu gefährden. Dies würde eine massive Reduzierung der gegenwärtigen Zuwanderungszahlen mit sich bringen.


Zwischen Asylsuchenden und Zuwanderungswilligen muss eine strenge Trennung vollzogen werden. Tatsächlich politisch Verfolgte genießen unsere uneingeschränkte Unterstützung. Auch qualifizierten Zuwanderungswilligen gegenüber sollten wir offen sein. Allerdings ist die Zahl derjenigen, die gern nach Deutschland kommen und hier bleiben würden, so groß, dass kein Land der Welt sie alle aufnehmen und integrieren könnte. Wir brauchen daher Fundamentalreformen, die sich an unseren finanziellen und integrativen Möglichkeiten orientieren. Auch EU-rechtliche Bestimmungen, die das Handeln Deutschlands derzeit einschränken, müssen auf den Prüfstand gestellt werden.




 


 



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